Stichwortsuche im Twitterversum

TwittersucheTwitter hat sich zu einem der wichtigsten Kommunikationsmedien der Branche gemausert. Kein Wunder also, dass spezialisierte Twitter-Suchmaschinen wie Pilze aus dem Boden schiessen.

Den Anfang machte vor gut zwei Jahren Summize. Diese Twitter-Suchmaschine war nicht nur die erste auf dem Markt, sondern auch so gut, dass Twitter sie aufkaufte und als offizielle Suchfunktion in den eigenen Dienst einbaute. Zu erreichen ist sie heutzutage über search.twitter.com. Sie leistet nach wie vor gute Dienste und hilft dabei nahezu live den aktuellen Twitter-Stream zu durchsuchen. Kommt nämlich zu einem gegebenen Suchwort ein neuer Tweet hinzu, zeigt das die Twitter-Suche sofort an.

Doch es gibt mittlerweile auch Alternativen mit teilweise innovativen Features. Beispielsweise Tweefind. Zugegeben: Das schweinchenrosane Design ist nicht jedermanns Geschmack. Auf der anderen Seite überzeugt der Dienst dadurch, dass er die Suchergebnisse nach dem Twitter-Rang der postenden Twitterati gewichtet. Ein weiteres Feature: Es gibt Tweefind auch als Widget für die eigene Website.

Tweetscan hingegen sieht auf den ersten Blick nicht anders aus, als die twittereigene Suche. Dahinter steckt jedoch mehr als man zunächst vermuten würde. So indiziert der Dienst nicht nur Twitter, sondern auch einige dessen Mitbewerber, allen voran Identi.ca. Ein weiteres wichtiges Feature: Man kann die Suche auf einzelne Twitter-Anwender einschränken.

Der Clou allerdings ist, dass man sich per E-Mail benachrichtigen lassen kann, wenn bestimmte Stichworte im Twitterstream gefunden werden. Optimal, wenn man auf dem Laufenden bleiben möchte, was beispielsweise über die eigenen Produkte oder die eigene Firma getwittert wird. Ein weiteres Highlight: Man kann sich sein eigenes Twitterarchiv, welches bis zum Dezember 2007 zurückreichen kann, als CSV-Datei herunter laden. Für Entwickler interessant: Tweetscan bietet Zugriff auf seine API. Die Daten können dabei via RSS oder JSON extrahiert werden.

Auch Flaptor Twitter Search sieht zunächst nicht besonders eindrucksvoll aus. Lediglich eine Eingabezeile findet sich auf der Startseite. Wer Twitter jedoch für seine Marketingaktivitäten nutzt, findet dort ein praktische Funktion: Suchabfragen lassen sich als RSS-Feed abonnieren. Ein Feature, das zwar auch die twittereigene Suche bietet, aber dennoch gerne genommen wird. Vor allem, weil die jeweiligen Suchergebnisse leicht voneinander abweiche können. Ausserdem bietet Flaptor ein Such-Plug-In für die gängigen Browser.


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