Selbstvermarktung mithilfe von LinkedIn
Ja, ich es zu, auch ich bin Mitglied bei LinkedIn, und das aus gutem Grund. Denn spätestens seit der Internationalisierung dieser Business-Plattform (man spricht jetzt unter anderem auch Deutsch) mausert sich LinkedIn zu einer ernst zunehmenden XING-Alternative (aus diesem Grund werden wir beide Plattformen zu einer späteren Zeitpunkt miteinander vergleichen).
Was aber macht LinkedIn so besonders und wozu lässt es sich einsetzen? Hier ein paar wichtigen Fakten:
- LinkedIn ist eine Art webbasierter Lebenslauf (wie XING), mit dem man sich dem digitalen Universum präsentieren kann. So sehen andere auf einen Blick, welche Arbeitsstationen hinter einem liegen, wie die eigene Ausbildung aussieht und welche Webseiten ich mein Eigen nenne. In das Erstellen des eigenen Profils sollten Sie viel Zeit investieren, denn es ist Ihre Visitenkarte im LinkedIn-Kosmos. Und vergessen Sie das Bild nicht!
- Gute Kontakte sind natürlich auch bei LinkedIn das Allerwichtigste. Wie gut, dass die Plattform eine Adressbuch-Abgleich-Funktion bietet, mit der Sie bereits vorhandene Kontakte auf deren LinkedIn-Zugehörigkeit hin überprüfen können. Falls Ihre Kontakte bei LinkedIn Mitglied sind, wird das mit einem entsprechenden Symbol angezeigt und Sie können die Person (oder Personen) auffordern, sich mit Ihnen zu vernetzen. Vergessen Sie dabei nicht, eine eigene Nachricht anzuhängen. Das wirkt persönlicher.
- Natürlich können Sie mit anderen auch Kontakt aufnehmen, und zwar per direkter Nachricht oder E-Mail. Hierzu haben die Betreiber von LinkedIn ein eigenes Tool programmieren lassen, mit dem sich Nachrichten, aber auch Einladungen oder Empfehlungen verschickt werden können. Nachrichten lassen sich sogar archivieren.
- Ähnlich wie bei Facebook steht mit dem Tool “Anwendungen” ein echter Mehrwert innerhalb der LinkedIn-Community parat. So können Sie beispielsweise eigene Umfragen erstellen, Daten online verwalten und einiges mehr. Zwar ist die Liste nicht so lang wie bei Facebook, aber es sind schon ein paar ganz nützliche Apps dabei.
- Neben all diesen Funktionen können Sie aber noch mehr mit LinkedIn anstellen: So gibt es einen Stellenmarkt, auf dem Sie einen neuen Job finden können. Oder stellen Sie eine schlaue Frage, die andere beantworten sollen (wer zum Beispiel nächster Deutscher Fußballmeister wird). Oder suchen Sie nach einem bestimmten Unternehmen (falls es auf LinkedIn eingetragen ist). Damit kommen Sie sehr schnell an neue Kontakte heran.
- Das Geschäftsmodell von LinkedIn sieht übrigens ein gestaffeltes Kostenmodell vor. Eine einfache Mitgliedschaft ist gratis, dafür dürfen Sie keine Nachrichten verschicken, nur 100 Profile pro Monat besuchen und drei Suchen speichern. Für alle, die mehr mit LinkedIn anstellen wollen, müssen ziemlich tief in die Tasche greifen: Der Business-Account kostet 25 Dollar im Monat, Business Plus 50 Dollar und die Pro-Mitgliedschaft gar 500 Dollar monatlich. Dagegen sind die rund 5 Euro für einen Xing-Account geradezu geschenkt.
Falls Sie diesen Beitrag kommentieren wollen, können Sie dies jetzt tun oder den RSS-Feed abonnieren, um somit künftige Beiträge in Ihren RSS-Reader geliefert zu bekommen.



Kommentare
Es gibt noch keine Kommentare.
Kommentar hinterlassen