Weblogs sind nicht nur einfach digitale Tagebücher, wie oftmals behauptet wird. Sie dienen mittlerweile auch zur Kommunikation mit Kunden, Partnern und potenziellen Interessenten und sind aus dem Online-Universum nicht mehr wegzudenken. Und dass es nichts mit Hexenkunst zu tun hat, sein eigenes Blog zu erstellen, soll dieser Workshop zeigen. Das Füllen und Pflegen eines Weblogs ist dagegen eine weniger triviale Disziplin, aber natürlich auch erlernbar.
Wie ich bereits ausgeführt habe, gibt es zwei grundsätzliche Varianten, sein eigenes Weblog anzulegen: entweder auf einem dedizierten Server (wofür eine Menge Know-how erforderlich ist) oder auf einem der vielen Blogplattformen, auf denen das Erstellen eines Blogs in wenigen Schritten möglich ist. Die gute Nachricht: Es gibt sogar eine dritte Möglichkeit, allerdings nur für Mitglieder der Software Biz Community. Dazu finden Sie am Ende dieses Beitrags weitere Infos.
Weblog auf einer Blog-Plattform erstellen: Da es eine Vielzahl von Blogplattformen gibt, haben wir uns für eine der großen und bekannten entschieden, und zwar blog.de. Bei den Mitbewerbern gelingt das Anlegen eines Blogs ganz ähnlich.
1. Auf blog.de registrieren: Das geschieht in drei Minuten: Zunächst tragen Sie einen Usernamen, ein Kennwort und Ihre E-Mail-Adresse ein, bestätigen den Captcha-Code und akzeptieren die AGB. Anschließend können Sie Ihren Name eingeben und müssen Ihr Geburtsdatum, Ihr Geschlecht, Ihr Land und Ihre Stadt eintragen. Dann noch den Aktivierungslink anklicken, und fertig ist die Anmeldung.
2. Blog einrichten: Zunächst vergeben Sie einen Titel und legen eine URL fest, die stets mit dem Anhängsel “blog.de” versehen wird. Die URL kann etwas mit Ihnen oder Ihrer Geschäftsidee zu tun haben, oder aber das Software-Gebiet originell umschreiben, über das Sie bloggen wollen. Anschließend können via www.blog.de/my/blogs Ihr Weblog personalisieren.
Einstellungen: Hier legen Sie fest, ob Artikel kommentiert werden dürfen, ob der RSS-Feed aktiv ist, etc. Sie sollten aber auch eine kurze Beschreibung verfassen, worum es in Ihrem Blog geht und Hauptschlagworte unter “Blog-Tags” vergeben, mit deren Hilfe Ihr Weblog besser gefunden werden kann. Ein Blog-Impressum müssen Sie anlegen, sobald Sie das Blog professionell nutzen wollen. Und das wollen Sie doch.
Desgin: Hier legen Sie das Aussehen Ihres Blogs fest. Als praktikabel hat sich das Layout “Drei Spalten rechts” erwiesen. Ein Klick auf “Speichern & Weiter” bringt Sie zu den Widgets. Das sind kleine, nützliche Sidebar-Elemente, mit denen sich Ihr Blog noch interessanter machen lässt. Aus Gründen der Einfachheit sollten Sie diesen Punkt erst einmal überspringen. Unter Schritt 3 können Sie das Blog Ihrem Geschmack anpassen. Das betrifft die verwendeten Schriften, die Hintergrundfarbe und vieles mehr. Hier hilft am besten Ausprobieren. Verwenden Sie auf keinen Fall zu viele verschiedene Schrifttypen.
Übrigens: Mit einem Mausklick auf “Vorschau” können Sie sich das Ergebnis Ihrer Bloggestaltung jederzeit ansehen – und das ohne Zwischenspeichern.
Schritt 4 nennt sich “CSS” und ist den Profis vorgehalten. Hier können Sie das Layout Ihres Blogs individuell anpassen, es bei falscher Handhabung aber auch komplett zerstören. Daher empfehlen wir, diesen Schritt zu überspringen und abschließend auf “Speichern & Schließen” zu klicken.
Schreiben: Mit dieser Funktion lassen sich neue Beiträge erstellen. Schreiben Sie, was Ihnen gerade am Herzen liegt. Ob das der Fortgang eines Projekts ist, ein bestimmter Aspekt Ihrer Software oder eine interessante Nachricht aus Ihrem Umfeld – teilen Sie es mit anderen. Seien Sie dabei möglichst originell, auch schon mal augenzwinkernd, aneckend, witzig – aber bitte nicht langweilig! Tipp: Probieren Sie auf jeden Fall den neuen Editor aus, der sich gerade in der Beta-Phase befindet. Damit fällt das Erstellen von Blogbeiträgen leichter. Das Schreiben wird Ihnen damit aber leider nicht abgenommen.
Blog auf Software Biz Community erstellen: Wie oben bereits erwähnt, gibt es für Mitglieder der Software Biz Community die Möglichkeit, mit ganz wenig Aufwand ein eigenes Blog zu erstellen. Es gibt allerdings zwei wesentliche Nachteile dabei: Das Weblog ist nur für registrierte Mitglieder sichtbar, und das Design lässt sich nicht anpassen. Aber um mit der Community Ihre Gedanken auszutauschen, ist diese Form des Blogs völlig ausreichend.
Ach ja: Da es beim Bloggen um viel mehr geht als um die reine Schreibkunst, werden wir immer wieder Tipps & Tricks online stellen, wie Sie noch mehr aus Ihrem Blog machen können.



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