Workshop: Xing effizient einsetzen
Es soll ja immer noch Leute geben, die XING nicht kennen bzw. nicht nutzen. Ok, den ersten Teil dieses Versäumnisses lässt sich mit dem passenden Blogbeitrag eliminieren, und den zweiten erledigen wir heute: Wie richten Sie Ihren XING-Account ein, was muss man beim Erstellen des Profils beachten und wie kommen Sie an gute Kontakte heran.
1. Kostenlosen Account erstellen: Für die Anmeldung gehen Sie auf xing.de und klicken auf “Jetzt kostenlos anmelden”. Tragen Sie Ihre persönlchen Daten vollständig ein. Und keine Sorge: Sensible Infos wie Ihren Geburtstag können Sie später nur guten Freunden und Bekannten freigeben. Gehen Sie anschließend in Ihre Mailsoftware und klicken Sie auf den Bestätigungslink.
2. Erste Kontakte suchen: Der Bestätigungslink führt Sie direkt auf die Registrierungsseite, auf der Sie sich für die Art der Mitgliedschaft entscheiden müssen. Ein Tipp: Investieren Sie von Anfang an in einen Premium-Account. Die 4,95 Euro pro Monat lohnen sich auf jeden Fall. Vor allem die Einschränkung des Basis-Accounts, mit anderen Mitgliedern keine persönlichen und sicheren Nachrichten austauschen zu können, macht die kostenlose Mitgliedschaft wenig sinnvoll. Zum “Rumprobieren” reicht sie natürlich allemal.
Im nächsten Schritt können Sie Ihr Adressbuch nach möglichen Kontakten durchforsten. Die Daten können aus einer Outlook-Adressdatei stammen, oder aus MobileMe, oder Google Mail oder … Sie können aber auch aktuelle und ehemalige Kollegen oder Schul-/Studienfreunde auf XING wiederfinden. Hierzu müssen Sie nur Ihre entsprechenden Daten eingeben. In diesem Zusammenhang empfiehlt es sich, Ihr Profil vollständig auszufüllen.
3. Profil vollständig ausfüllen: Geben Sie Ihre Biografie auf XING möglichst komplett preis. Wer die Daten später sehen darf, können Sie mthilfe der XING-Einstellungen bestimmen. Tragen Sie also Ihren schulischen (Abitur o.ä. reicht) und beruflichen Werdegang möglichst lückenlos ein. Das schafft Vertrauen. Machen Sie aber auch deutlich, welche Spuren Sie bereits im Web hinterlassen (Stichwort: Facebook, Blog und Co.). Und geizen Sie nicht mit Ihren Kontaktdaten. Sie wollen doch gefunden werden.
Eine hohe Bedeutung kommt übrigens der Art und Weise zu, wie Sie die Daten eintragen. So empfiehlt es sich, sämtliche Einträge auf einzelne Begriffe zu beschränken, da sich diese von anderen besser finden lassen. Das betrifft vor allem die Daten in den Kategorien “Ich biete” und “Ich suche”. Trennen Sie einzelne, aussagelräftige Begriffe mit einem Komma. Das erhöht die Gefunden-werden-Wahrscheinlichkeit ungemein.
Tipp: Verwenden Sie viel Zeit in die Felder “Ich suche” und “Ich biete”, da diese Funktionen später von fundamentaler Wichtigkeit sein werden. Das Stichwort dazu lautet “Powersuche”.
4. Kontakte und Interessenten finden: Auch wenn Sie möglichweise unter Schritt 2 erste Kontakte knüpfen konnten, die Vernetzung beginnt erst jetzt und hört auch nie auf. Um die Zahl Ihrer direkten Kontakte zu erhöhen, bietet sich vor allem die sehr gute Suchfunktion von XING an. Diese unterscheidet sich in “Erweiterte Suche”, “Powersuche” und “Adressbuch-Abgleich”. Mit der erweiterten Suchfunktion können Sie zielgerichtet potenzielle Kontakte finden, die beispielsweise in Ihrer Branche arbeiten und bestimmte Dinge suchen, die Sie zu bieten haben (z.B. Ihre Sofware-Anwendung). Der zweite Teil (“Person sucht”) gelingt aber auch sehr gut mit der Powersuche, die Sie einfach nur anklicken müssen. Hierfür ist natürlich ein gut sortiertes Profil wichtig.
Tipp: Im zweiten Teil sind dann weitere wichtige XING-Aspekte wie die Gruppen und Events dran. So, stay tuned …
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