Umfragen per Twitter durchführen
Manchmal möchte schnell wissen, was andere über einen bestimmten Aspekt denken, doch der Aufwand und vor allem die Kosten für echte Marktforschung wären dafür zu hoch. Warum also nicht schnell im Bekanntenkreis fragen? Mit Twitter geht das ruckzuck, einen entsprechend großen Followerkreis vorausgesetzt. Einfach die entssprechende Frage posten und die Antworten auswerten. Noch komfortabler geht das aber mit einem Twitter-Umfrage-Dienst. Davon gibt es gleich zwei Stück: Polldaddy und Twtpoll.
Beide Dienste funktionieren nach dem gleichen Verfahren: Man richtet auf der jeweiligen Seite die Umfrage ein und anschließend wird automatisch eine eigene Website zur Umfrage generiert. Deren URL wird ausserdem automatisch unter dem eigenen Account auf Twitter gepostet.
Allerdings gibt es auch Unterschiede. So erlauben zwar beide Dienste Multiplechoice-Fragen, jedoch nur Polldaddy offene Fragen, also solche, bei denen der Befragte eine freie Antwort formulieren kann. Poldaddy hat ausserdem den Vorteil, dass es auch eine Spracheinstellung für Deutsch gibt. Twtpoll im Gegenzug bietet die Möglichkeit ein Datum für das Ende der Umfrage vorzugeben und die Umfrage-Seite gegen eine frei zu verhandelnde Gebühr zu individualisieren, was dem ganzen einen seriöseren Anstrich geben kann.
Ein weiterer Unterschied betrifft die Auswertung. Twtpoll präsentiert grundsätzlich die Ergebnisse als Tortendiagramm, Polldaddy als Balkendiagramm (bei Multiplechoice-Fragen). So oder so, beide Tools bieten einen schnellen und vor allem einfach handhabbaren Weg für die grundlegende Marktforschung.
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