Workshop: Facebook richtig nutzen
Nach so viel Theorie ist es an der Zeit, auch mal über die Praxis zu sprechen. Soll heißen: Aber heute lernen Sie die Tools, die wir bisher vorgestellt haben, auch zu nutzen. Sicherlich nicht bis ins kleinste Detail, aber die wichtigsten Grundlagen vermitteln wir hier auf jeden Fall: Wie richte ich meinen Account ein? Was sollte ich bei der Profilerstellung beobachten? Wie komme ich an Kontakte heran? Und wie nutze ich die Facebook-Funktionen sinnvoll?
1. Account einrichten: Gehen Sie auf facebook.de und tragen Sie Ihre persönlichen Daten ein (Name, E-Mail, etc.). Achtung beim Kennwort: Es muss nur einmal eingetragen werden, also vorsichtig und richtig eingeben. Der Klick auf “Registrieren” und die Eingabe der Captchas lösen eine zu bestätigende E-Mail aus. Die Bestätigung erfolgt per Mausklick auf den Hyperlink, der sich in der Facebook-Mail befindet.
2. Erstellen des Profils: Der Link der Facebook-Mail verweist direkt auf die Webseite “Erste Schritte”. Dort wählen zunächst mögliche Freunde aus, die Facebook anhand ihres GMail-Accounts identifieren kann und sie als mögliche Freunde ausweist. Als nächstes erkennt Facebook mögliche Freunde, die auch bei Google Mail registriert sind, aber noch nicht bei Facebook. Für weitere mögliche Kontakte ist es ratsam, Ihre besuchten Schulen einzutragen und den aktuellen Arbeitgeber. Dann werden Leute angezeigt, die Sie möglicherweise kennen. Per Mausklick übernehmen Sie die Bekannten in Ihre Freundschaftsanfrage. Abschließend können Sie Ihrem ersten Netzwerk (=Gruppe) beitreten, und zwar dem Ihres Landes.
Jetzt geht es ans Erstellen des Profils. Tragen Sie möglichst viele Daten von sich ein. Überlegen Sie dabei aber, ob Sie diese Infos tatsächlich veröffentlichen wollen. So sind beispielsweise Details über Ihre politische oder relisgiöse Einstellung nicht unbedingt von Belang und gehen auch niemanden etwas an. So verhält es sich ebenso mit dem Bereich “Persönliches”. Klar können Sie Ihre Lieblingsband kund tun, ob es für Ihre Zwecke relevant ist, sollten Sie selbst entscheiden.
Wichtiger sind die Infos unter “Kontakt” und “Ausbildung und Beruf”. Diese Bereiche sollten Sie gewissenhaft ausfüllen. Das Gute an “Kontakt”: Diese teilweise sehr vertraulichen Daten können Sie selektiv freigeben – per Mausklick auf das Schlosssymbol. Ach ja: Laden Sie unbedingt ein Foto hoch, das nicht unbedingt vom Fotografen stammen muss. Das verleiht Ihrem Profil eine persönlichen Note (die Bilddatei darf übrigens nicht die 4-MB-Größe überschreiten und muss von Ihnen selbst stammen).
3. Facebook-Funktionen nutzen: Facebook bietet unzälige Zusatzfunktionen, die Sie nach und nach entdecken können und nutzen sollten, um Ihr Netzwerk und Ihre Relevanz innerhalb von Facebook zu erhöhen. Dazu gehört, regelmäßig kleine Nachrichten zu verfassen (“Was machst du gerade”). Das hilft Ihren Freunden (und Kontakten) Sie besser kennenzulernen. Außerdem wird dann auch klar, was Sie den ganzen Tag machen. Schreiben Sie, was Ihnen wichtig ist: über laufende Projekte, über den Morgenkaffe, über einen interessanten Beitrag im Web (inklusive Link), usf. Hauptsache, es ist nicht zu werblich und langweilt die Leute nicht.
Sämtliche Anwendungen können Sie übrigens über den Reiter “Einstellungen” rechts von Ihrem Nutzernamen aktivieren. Gehen Sie hierzu in “Anwendungseinstellungen” und klicken Sie auf “Einstellungen bearbeiten”. Auf diesem Weg können Sie eine Anwendung auf Ihrer Profilseite freigeben und damit mit anderen in Kontakt treten, indem Sie zum Beispiel virtuelle Geschenke verteilen. Über diese Funktion kann man übrigens auch eigene Gruppen gründen, was als Kommunikationstool sehr gut funktioniert. Hierfür braucht man aber natürlich die passenden Kontakte. Und das dauert bekanntermaßen.
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