Es ist über drei Jahre her, da hat Werbe-Ikone Jean-Remy von Matt Weblogs als Klowände des Internets bezeichnet – und dafür mächtig Prügel eingesteckt, vor allem von den beschimpften Bloggern selbst. Das lehrt uns zweierlei: Weblogs sind erstens mächtig und zweitens nicht zu unterschätzen. Außerdem lassen sie sich prima für ein Nischenthema wie die Software-Entwicklung nutzen. Mein Software Dev Blog kann darüber einiges erzählen.
Was ist also solch ein Weblog oder Blog? Nun, zunächst verbirgt sich dahinter ein sehr cleveres und einfach zu nutzen Backend, das auch als Content Management System bezeichnet wird.
Mithilfe dieses CMS lassen sich Beiträge schnell und einfach ins Internet stellen, die wiederum mit Schlagworten versehen und bestimmten Kategorien zugeordnet werden können. Den Rest übernimmt das System ganz automatisch: Beiträge wandern ins Archiv, können beliebig gesucht werden, lassen sich kommentieren und so fort.
Natürlich dauert es eine Weile, bis ein Blog seine volle Kraft entfaltet. Das hängt von zwei wesentlichen Faktoren ab: Quantität und Qualität der Beiträge und ein sinnvolles Blogmarketing. Über die Zahl der Beiträge pro Tag kann man streiten, über deren Güte nicht. Lieber verfasst man täglich nur einen Artikel, der dafür aber gut geschrieben ist und nutzwertige Fakten liefert. Dabei sollten Sie sich nicht ausschließlich auf Ihre Produkte oder Lösungen konzentrieren, sondern Ihren Lesern Zusatzinfos rund um Ihr Thema bieten. Das bindet Ihre Klientel an das Blog.
Das Blogmarketing ist mindestens genauso wichtig wie das Schreiben von Beiträgen. Doch wozu gibt es die unendlichen Weiten des Internets und seine Social-Media-Dienste Twitter, Facebook und Co. Dazu erfahren Sie hier zu einem späteren Zeitpunkt noch mehr. Aber auch das Thema Linktausch gehört hierzu.
Aber: wie kommt man an solch ein Blog überhaupt heran? Nun, hierfür bieten sich zwei Wege an: Eine eigene Plattform oder eine der vielen kostenlosen Blog-Services.
Die elegante, technisch aber aufwändigere Lösung ist die eigene Blogplattform. Hierzu benötigt man einen passenden Server, der PHP, SQL und andere Dinge beherrscht. Zudem muss man eine Blog-Software auf dem Server installieren (wie z.B. das sehr bekannte und kostenlose Wordpress) und drittens sollte das fertige Weblog ein eigenes Gesicht erhalten. Hierfür gibt es hunderte, ach, tausende von fertigen Themes, also Vorlagen, mit denen sich das Blog individuell gestalten lässt.
Variante zwei ist sehr viel einfacher und daher für den schnellen Blogerfolg ratsam: Blog-Dienste wie blog.de, blogmonster.de oder blogster.de sind kostenlos, bieten eine schnelle Einrichtung des eigenen Weblogs und kümmern sich um solch unangenehme Dinge wie die Datensicherung oder Spamschutz. Dafür lässt sich das eigene Blog nur sehr wenig anpassen und findet auf einer Plattform mit tausenden von anderen Blogs statt.



[...] ich bereits ausgeführt habe, gibt es zwei grundsätzliche Varianten, sein eigenes Weblog anzulegen: entweder auf einem [...]