Endlich: Alexa kickt die Toolbar in die Tonne
Bis jetzt war Alexa alles andere als verlässlich bei der Ermittlung von Zugriffen und Reichweiten von Webseiten. Der Grund: Gemessen wurde vor allem anhand der Alexa-Toolbar. Will heissen, dass vorrangig die Daten der Toolbar-Nutzer in die Messungen eingingen. Abgesehen davon, dass dies per se nicht relevant sein kann, kam erschwerend hinzu, dass die Alexa-Browsererweiterung gerade in Deutschland nie große Verbreitung gefunden hat. Jetzt hat Alexa auf andere, nicht näher benannte Quellen umgestellt.
Ein Zitat aus der offiziellen Ankündigung:
In recent months we’ve heard from our Alexa users that understanding Internet usage beyond Alexa Toolbar users was increasingly of interest. Ask and you shall receive!
Schade ist, dass (bisher) nicht genau gesagt wird, wie die Daten ermittelt werden. In den Erklärungen zum Ranking steht bis dato neben “data obtained from other, diverse traffic data sources” die Toolbar als wichtigste Quelle.
Viel schlimmer finde ich, dass bedingt durch die Umstellung keine Daten mehr vor dem August 2007 abrufbar. Dabei war gerade das bei Alexa immer sehr schön: Man konnte die Traffic- und Reichweitenentwicklung von Webseiten über lange Zeiträume hinweg miteinander vergleichen. So werden wir auch weiterhin parallel auf Compete zu greifen müssen, die allerdings (zumindest zum Teil) auf eine Toolbar setzen.
Falls Sie diesen Beitrag kommentieren wollen, können Sie dies jetzt tun oder den RSS-Feed abonnieren, um somit künftige Beiträge in Ihren RSS-Reader geliefert zu bekommen.



Kommentare
Es gibt noch keine Kommentare.
Kommentar hinterlassen