Zehn nützliche Tipps: So twittern Sie richtig

Ich habe mal mein eigenes Twitter-Verhalten ein wenig genauer unter die Lupe genommen, um herauszufinden, mit welchen Tweets man erfolgreich sein kann. Das Ergebnis meiner “Forschungsarbeit” mündete in den folgenden zehn Tipps, mit denen man im Twitter-Universum gut zurecht kommt:

1. Regelmäßig twittern: Es gibt nichts Schlimmeres als ein Twitter-Account, der einmal aufgesetzt wurde und dann nicht mehr genutzt wird. Versuchen Sie, etwa fünf Tweets am Tag zu veröffentlichen. Mehr ist natürlich besser, aber nicht notwendig. Lieber auf Qualität als auf Quantität achten.

2. Anderen helfen: Es gibt immer wieder Tweets, in der ein kleiner Hilferuf steckt. Helfen Sie in diesen Fällen! Daher ist es  äußerst wichtig, die “richtigen” Follower um sich zu scharren, damit Sie diesen zu deren Themen helfen können.

3. Sich helfen lassen: Umgekehrt gilt es natürlich genauso: Leute helfen gerne und das ist immer eine prima Gelegenheit, mit anderen via Twitter ins Gespräch zu kommen.

4. News verbreiten: Nicht nur die eigenen Nachrichten (was legitim ist), sondern auch andere, interessante News sollten via Twitter verbreitet werden. Damit kann man zeigen, dass man in höchstem Maße informiert ist und seiner Branche aufmerksam folgt.


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Wissensaustausch: GameCamp Munich ‘09

Herkömmliche Konferenzen haben einen festen Ablaufplan, an dem die Teilnehmer nicht rütteln können und auch kein Mitgestaltungsrecht haben. Bei Barcamps ist das völlig anders: da bestimmen nämlich die Anwesenden selbst, was interessant ist und was nicht, indem sehr demokratisch zu Beginn der Veranstaltung (und im Vorfeld) darüber befunden wird, wie das Tagesprogramm aussehen soll.

Solch ein Barcamp findet am übernächsten Wochenende statt, und zwar unter dem Namen GameCamp Munich 2009. Wie der Titel vermuten lässt, richtet sich die Konferenz an alle, die im weitesten Sinn mit dem Thema Spiele etwas zu tun haben. Dazu gehören natürlich Spieleentwickler, aber auch Designer, Marketing- und PR-Leute und andere Menschen, die sich in diesem Segment tummeln. So gesehen ist die Teilnahme an solch einer Veranstaltung bestimmt kleine schlechte Idee, und das aus verschiedenen Gründen:

Falls Sie diese (und weitere) Gründe für ausreichend halten, den 20. und 21. Juni 2009 in Ihrem Kalender zu markieren und auf das GameCamp Munich 2009 zu kommen, sollten Sie diese Entwicklerplattform auf keinen Fall verpassen. Man sieht sich!

Marketing mit eigenem Twitter-Hintergrund

ISVs, die Twitter für Marketing-Zwecke nutzen, haben ein Problem: Die Profilseite von Twitter gibt nicht viel her. Zumindest vom Marketingastandpunkt aus. Lediglich der Name, der Standort, eine URL und ein paar Angaben zur Biografie sind vorgesehen. Zu wenig um potentielle und bestehende Follower auf das eigene Business aufmerksam zu machen oder ein Branding der Profil-Seite zu erreichen. Zum Glück bietet aber Twitter die Möglichkeit den Hintergrund der Profilseite selbst zu gestalten. Dort gibt es genug Platz um wichtige Informationen unterzubringen.

Am einfachsten geht das mit einem der vielen Twitter-Background-Generatoren, beispielsweise:

Allerdings muss man sich darüber im Klaren sein, dass diese Generatoren nicht immer optimale Ergebnisse liefern. Wie bei vielen anderen Programmen auch, hängt alles von der Qualität der vorgegebenen Templates ab.


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Fünf Lösungen für Online-Support

Software zu programmieren und zu vertreiben ist das eine. Angemessenen Support für seine Kunden zu leisten ist das andere. Zumal dann, wenn sich ISVs bewusst sind, dass guter Support ein wichtiges Marketingtool sein kann. Und das kann unter Umständen aufwendiger sein, als einem lieb ist. Glücklicherweise haben sich auch in diesem Bereich diverse Anbieter etabliert, die mit webbasierten Lösungen beispielsweise für den Helpdesk aushelfen.

ZendeskAn erster Stelle sei hier Zendesk zu nennen. Das System ist – ganz Web 2.0 – relativ einfach gehalten, bietet aber alle wichtigen Features, die man für den Kunden-Support benötigt. Dazu zählt ein Ticketsystem genauso, wie Community-Features und sogar eine Integration in andere Dienste. Darunter unter anderem das CRM-System von Salesforce und Campfire. Es gibt sogar eine iPhone-Applikation und eine eigene API.

Trotz seiner scheinbaren Einfachheit bietet das System sogar die Möglichkeit eigene Workflows bzw. Eskalationsstufen einzurichten. Die Kosten halten sich dabei in Grenzen. Sie richten sich nach der Anzahl der Support-Mitarbeiter und beginnen bei 19 US-Dollar pro Monat für einen und enden bei 475 US-Dollar für 25 Mitarbeiter.

Wem das zu teuer und zu aufwändig ist, für den gibt es die kostenlose Ticket-Lösung von Helperoo. Sie unterstützt lediglich den E-Mail-Support, glänzt dafür aber mit einer wunderbaren Einfachheit. Optimal für kleine Teams, die mit einem einzigen E-Mail-Account für Ihren Support auskommen und wenig Aufwand für ihren Support betreiben wollen.


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Der richtige Ort für Ihre Videos

Screencasts und Videos sind ein preisgünstiger und sehr anschaulicher Weg bestehenden und zukünftigen Kunden sein Produkt nahe zu bringen. Wer allerdings solche Videos lediglich auf seinem eigenen Web-Server ablegt, verschenkt einen Großteil des Marketing-Potentials dieser Formate. Nutzt man hingegen die bekannten Video-Sharing-Plattformen, spart man nicht nur Geld bei seinem Web-Hoster (Übertragungskosten), sondern erreicht mit seinen Videos auch ein größeres Publikum.

Youtube

Neben diversen kleineren Anbietern haben sich Youtube, Sevenload und neuerdings vor allem Vimeo als besonders geeignete Plattformen für das Hosting und die Verbreitung von Videomaterial etabliert. Dabei hat jeder der drei genannten Dienste seine spezifischen Vorteile. Allen drein gemeinsam ist, dass sie einen vielfältig konfigurierbaren Flash-Player für die Einbindung auf Web-Seiten bieten. Das gilt sowohl für dessen Größe, als auch andere Aspekte, etwa die Farbgebung (Youtube) oder begleitende Informationen, wie etwa Titeleinblendungen. Ebenfalls gemeinsam ist, dass alle drei seit kurzem HD-Videos unterstützen. Gerade für Screencasts ist das ein willkommenes Feature, denn Bildschirminhalte werden dadurch im Video besser sichtbar.


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Steht Bing nicht auf Blogs?

Zu der neuen Suchmaschine von Microsoft mit Namen Bing finden sich ja bereits zahlreiche Wortmeldungen im Web. Was ich aber gerade per Zufall entdeckt habe, macht mich doch ein wenig stutzig: Steht Bing etwa nicht auf Blogs?

Gestoßen bin darauf, als ich gerade nach dem Begriff “Multicore” in Bing gesucht habe und nach der vierten Ergebnisseite aufgegeben habe, das von mir erwartete Ergebnis noch zu erblicken. Woraus ich gewartet habe? Nun, gibt man denselben Suchbegriff (also “Multicore”) in Google ein, so passiert das:

Ergebnis der Google-Suche nach “Multicore” (bitte hier klicken).

Und, was sehen Sie? Genau, an erster Stelle steht das Software Dev Blog, das der Kollege Hülskötter redaktionell betreut. Zufall oder systembedingt? Wer hat schon ähnliche Erfahrungen mit Bing gemacht?

Marketing mit Social Media

Marketing über Social Media ist nicht nur zeitgemäß, sondern auch kostengünstig und – wenn man es richtig macht – sehr effektiv. Aber wie setzt man eine Social-Media-Strategie auf? Bevor man darüber nachdenkt, muss man sich zunächst über die Ziele im Klaren sein. Marketing-Ziele für ISVs können beispielsweise sein:

Wenn das Marketing-Ziel klar definiert ist, sollten sich ISVs Gedanken über die folgenden Fragen machen:

Sind meine bzw. die potentiellen Kunden online und wenn ja, wo?

Wenn Sie beispielsweise Speziallösungen für das Autohandwerk herstellen, dann werden Sie Ihre Kunden vorrangig in den Auto-Portalen finden. Grundsätzlich hilft es, wenn man zuvor seine Hausaufgaben gemacht hat und seine Kunden kennt, beispielsweise über Marktforschung oder simples reden mit den Kunden. Dann weiß man ob, und wenn ja, wo im Netz findet.


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Welche Social-Media-Dienste Profis nutzen

Das Marktforschungsunternehmen Innofact hat Internet-Profis gefragt, welche Web-2.0-Dienste sie nutzen. Nicht sehr überraschend ist, dass Xing mit 85 Prozent die Liste mit weitem Abstand anführt. Interessant sind die Erkenntnisse zu Twitter. Nicht nur, dass 50 Prozent der Internet-Profis den Microblogging-Dienst nutzen, sondern auch:

…für die Zukunft wird Twitter von den Internet-Profis eine positive Entwicklung vorausgesagt: Während nur 15% denken, dass die Bedeutung der Community gleich bleiben wird, und lediglich 13% an einen Nutzungsrückgang glauben, erwarten 63%, dass Twitter an Bedeutung gewinnen wird. So meinen 56% der befragten Nutzer, dass zukünftig fast jedes größere Unternehmen einen Twitter-Account unterhalten wird. Von den Nicht-Nutzern glauben nur 14% an ein solches Szenario.

Den vollständigen Text der Pressemitteilung gibt es hier als PDF.

Und hier das komplette Ranking laut Martin Meyer-Gossner:

  1. XING 85%
  2. Facebook 59%
  3. Twitter 50%
  4. StudiVZ 32%
  5. LinkedIN 28%
  6. De.licio.us 23%
  7. MySpace 22%
  8. MrWong 19%
  9. MeinVZ 16%
  10. Wer-kennt-wen 16%
  11. Stayfriends 12%
  12. Lokalisten 12%
  13. lifestream.fm 5%
  14. Friendfeed 4%

Stichwortsuche im Twitterversum

TwittersucheTwitter hat sich zu einem der wichtigsten Kommunikationsmedien der Branche gemausert. Kein Wunder also, dass spezialisierte Twitter-Suchmaschinen wie Pilze aus dem Boden schiessen.

Den Anfang machte vor gut zwei Jahren Summize. Diese Twitter-Suchmaschine war nicht nur die erste auf dem Markt, sondern auch so gut, dass Twitter sie aufkaufte und als offizielle Suchfunktion in den eigenen Dienst einbaute. Zu erreichen ist sie heutzutage über search.twitter.com. Sie leistet nach wie vor gute Dienste und hilft dabei nahezu live den aktuellen Twitter-Stream zu durchsuchen. Kommt nämlich zu einem gegebenen Suchwort ein neuer Tweet hinzu, zeigt das die Twitter-Suche sofort an.

Doch es gibt mittlerweile auch Alternativen mit teilweise innovativen Features. Beispielsweise Tweefind. Zugegeben: Das schweinchenrosane Design ist nicht jedermanns Geschmack. Auf der anderen Seite überzeugt der Dienst dadurch, dass er die Suchergebnisse nach dem Twitter-Rang der postenden Twitterati gewichtet. Ein weiteres Feature: Es gibt Tweefind auch als Widget für die eigene Website.


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Planungs- und Kollaborations-Tools

Backpack KollaborationstoolFür Firmen mit beschränktem Budget und kleinen, eventuell sogar verteilt arbeitenden Teams kann die Organisation von Projekten zu einem Problem werden. Das Hin- und Hersenden von E-Mails und Projekt-Dokumente auf einem Share-Laufwerk erweisen sich dabei oft als problematisch.

Schnell kommt es bei einzelnen Dokumenten zu Dubletten mit unterschiedlichem Stand und externe Team-Mitglieder haben keinen Zugriff auf interne Laufwerke. Web-basierte Planungs- und Organisationstools  können weiterhelfen. Ihr Einsatzgebiet reicht von der Planung von Marketing-Aktivitäten bis hin zur Steuerung von Projektabläufen.

Eines der ältesten und zugleich leistungsfähigsten Tools für die virtuelle Teamarbeit gibt es von 37Signals. Hier gibt es gleich mehrere Tools, die Teams helfen. Neben dem Online-Projektmanagement-Tool Basecamp ist das vor allem die Organisationsplattform Backpack. Hier können Teams Dokumente hinterlegen, einen Teamkalender führen, Aufgaben verwalten und alle Arten von Informationen hinterlegen. Backpack fungiert dabei wie eine Art externes Intranet, vergleichbar etwa mit Microsofts Sharepoint. Allerdings ohne den Administrationsaufwand und die Anschaffungskosten.

Die fälligen Gebühren richten sich nach der Zahl der verfügbaren Accounts und dem zur Verfügung gestellten Speicherplatz. So kostet die Einsteiger-Variante Basic für sechs Mitarbeiter und mit vier GByte Speicher 24 US-Dollar pro Monat. Für ernsthaftes Arbeiten kommen für Firmen allerdings nur die höherpreisigen Varianten Plus, Premium oder Max in Frage, da nur dort verlässliche Sicherheitsstandards (SSL etc.) geboten werden. Die Plus-Variante schlägt beispielsweise mit 49 US-Dollar pro Monat zu Buche, bietet 10 GByte Speicher und bis zu 15 User-Accounts. Wer Backpack zuvor ausprobieren möchte, für den gibt es eine 30-Tage-Trailversion. Für iPhone-Nutzer besonders interessant: Backpack bietet einen Client für das Apple-Handy.


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